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Damit wird die Intertextualität ein wichtiges Moment der poststrukturalistischen Dekonstruktion des (Autor-)Subjekts, wie sie Roland Barthes in seinem programmatischen Essay Der Tod des Autors betreibt: Der Text ist ein Gewebe von Zitaten aus unterschiedlichen Stätten der Kultur.

[…] Ein Text ist aus vielfältigen Schriften zusammengesetzt, die verschiedenen Kulturen entstammen und miteinander in Dialog treten, sich parodieren, einander in Frage stellen.

Aufbauend auf einen weit gefassten Begriff von Intertextualität als Relation zwischen den Texten thematisiert Bloom vor allem die diachrone Relation, die zwischen einem Autor und der Auseinandersetzung mit seinen Vorbildern besteht.

Der Schriftsteller ist Bloom zufolge darum bemüht, sich von den Vorbildern zu lösen, um sich möglichst weit entfernt mit seinem eigenen Text zu platzieren.

In diesem Fall verlagert sich die Intertextualitätsforschung von der Autor-Text-Beziehung zur Text-Leser-Beziehung.

Dieses Verhältnis lässt sich genauer beschreiben, wenn der Grad intertextueller Markierung untersucht wird, wie es Jörg Helbig vorschlägt.

transtextueller Beziehungen: Allgemein gesagt ist Intertextualität die Beziehung zwischen Texten, wobei man die Einzeltextreferenz (Integration eines Textes in einen anderen, beispielsweise durch Zitat, Anspielung, als Parodie, Pastiche, Travestie usw.) von der Systemreferenz (Beziehung zwischen einem Text und allgemeinen Textsystemen, beispielsweise bestimmten literarischen Gattungen) unterscheidet.

Problematisch wird die Analyse von Intertextualität dann, wenn Autoren zwar intertextuell arbeiten, jedoch keine Kennzeichnung (durch Anführungszeichen oder Kursivschrift oder Namensnennung) vornehmen. Andererseits besteht natürlich die Möglichkeit, dass ein Autor unbewusst intertextuelle Bezüge herstellt, die durch die Lektürekenntnisse des Lesers zum Vorschein kommen.

Der Bezug zweier Texte aufeinander wird dabei als Dialog angesehen, der sich auf der Ebene des Gesamttextes als Stil-Kopie und -Persiflage, Parodie, Cento oder Hypolepse zeigt oder sich punktuell in Zitaten und Anspielungen niederschlägt und der die Bedeutung beider Texte bereichert.

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